Friedrich Hölderlin : English translations

Der Frühling (I)

Wie seelig ists, zu sehn, / wenn Stunden wieder tagen,
Wo sich vergnügt der Mensch / umsieht in den Gefilden,
Wenn Menschen sich / um das Befinden fragen,
Wenn Menschen sich / zum frohen Leben bilden.

Wie sich der Himmel wölbt, / und außeinander dehnet,
So ist die Freude dann / an Ebnen und im Freien,
Wenn sich das Herz / nach neuem Leben sehnet,
Die Vögel singen, / zum Gesänge schreien.

Der Mensch, der offt / sein Inneres gefraget,
Spricht von dem Leben dann, / aus dem die Rede gehet,
Wenn nicht der Gram / an einer Seele naget,
Und froh der Mann / vor seinen Gütern stehet.

Wenn eine Wohnung prangt, / in hoher Luft gebauet,
So hat der Mensch das Feld / geräumiger und Wege
Sind weit hinaus, / daß Einer um sich schauet,
Und über einen Bach / gehn wohlgebaute Stege.

 

Aussicht (I)

Wenn Menschen fröhlich sind, / ist dieses vom Gemüte,
Und aus dem Wohlergehn, / doch aus dem Felde kommet,
Zu schaun der Bäume Wuchs, / die angenehme Blüte,
Da Frucht der Ernte noch / den Menschen wächst und frommet.

Gebirg umgibt das Feld, / vom Himmel hoch entstehet
Die Dämmerung und Luft, / der Ebnen sanfte Wege
Sind in den Feldern fern, / und über Wasser gehet
Der Mensch zu Örtern dort / die kühn erhöhten Stege.

Erinnerung ist auch / dem Menschen in den Worten,
Und der Zusammenhang / der Menschen gilt die Tage
Des Lebens durch / zum Guten in den Orten,
Doch zu sich selber / macht der Mensch des Wissens Frage.

Die Aussicht scheint Ermunterung, / der Mensch erfreuet
Am Nutzen sich, / mit Tagen dann erneuet
Sich sein Geschäft, / und um das Gute waltet
Die Vorsicht gut, / zu Dank, / der nicht veraltet.

 

Der Herbst (I)

Die Sagen, / die der Erde / sich entfernen,
Vom Geiste, / der gewesen ist / und wiederkehret,
Sie kehren zu der Menschheit sich, / und vieles lernen
Wir aus der Zeit, / die eilends sich verzehret.

Die Bilder der Vergangenheit / sind nicht verlassen
Von der Natur, / als wie die Tag’ verblassen
Im hohen Sommer, / kehrt der Herbst zur Erde nieder,
Der Geist der Schauer / findet sich am Himmel wieder.

In kurzer Zeit / hat vieles sich geendet,
Der Landmann, der am Pfluge / sich gezeiget,
Er siehet, wie das Jahr / sich frohem Ende neiget,
In solchen Bildern / ist des Menschen Tag vollendet.

Der Erde Rund / mit Felsen ausgezieret
Ist wie die Wolke nicht, / die abends sich verlieret,
Es zeiget sich / mit einem goldnen Tage,
Und die Vollkommenheit / ist ohne Klage.

 

Der Sommer (I)

Das Erntefeld erscheint, / auf Höhen schimmert
Der hellen Wolke Pracht, / indes am weiten Himmel
In stiller Nacht / die Zahl der Sterne flimmert,
Groß ist und weit / von Wolken das Gewimmel.

Die Pfade gehn entfernter hin, / der Menschen Leben,
Es zeiget sich / auf Meeren unverborgen,
Der Sonne Tag / ist zu der Menschen Streben
Ein hohes Bild, / und golden glänzt der Morgen.

Mit neuen Farben / ist geschmückt der Gärten Breite,
Der Mensch verwundert sich, / daß sein Bemühn gelinget,
Was er mit Tugend schafft, / und was er hoch vollbringet,
Es steht mit der Vergangenheit / in prächtigem Geleite.

 

Der Winter (I)

Wenn bleicher Schnee / verschönert die Gefilde,
Und hoher Glanz / auf weiter Ebne blinkt,
So reizt der Sommer fern, / und milde
Naht sich der Frühling oft, / indes die Stunde sinkt.

Die prächtige Erscheinung ist, / die Luft ist feiner,
Der Wald ist hell, / es geht der Menschen keiner
Auf Straßen, / die zu sehr entlegen sind, / die Stille machet
Erhabenheit, / wie dennoch alles lachet.

Der Frühling scheint nicht / mit der Blüten Schimmer
Dem Menschen so gefallend, / aber Sterne
Sind an dem Himmel hell, / man siehet gerne
Den Himmel fern, / der ändert fast sich nimmer.

Die Ströme sind wie Ebnen, / die Gebilde
Sind, auch zerstreut, / erscheinender, / die Milde
Des Lebens dauert fort, / der Städte Breite
Erscheint besonders gut / auf ungemeßner Weite.

 

Überzeugung

Als wie der Tag / die Menschen hell umscheinet
Und mit dem Lichte, / das den Höhn entspringet,
Die dämmernden / Erscheinungen vereinet,
Ist Wissen, welches tief / der Geistigkeit gelinget.

 

Der Frühling (II)

Der Mensch vergißt / die Sorgen aus dem Geiste,
Der Frühling aber blüht, / und prächtig ist das meiste,
Das grüne Feld / ist herrlich ausgebreitet,
Da glänzend schön / der Bach hinuntergleitet.

Die Berge stehn bedecket / mit den Bäumen,
Und herrlich ist die Luft / in offnen Räumen,
Das weite Tal / ist in der Welt gedehnet
Und Turm und Haus / an Hügeln angelehnet.

 

Der Sommer (II)

Wenn dann vorbei / des Frühlings Blüte schwindet,
So ist der Sommer da, / der um das Jahr sich windet.
Und wie der Bach / das Tal hinuntergleitet,
So ist der Berge Pracht / darum verbreitet.

Daß sich das Feld / mit Pracht am meisten zeiget,
Ist, wie der Tag, / der sich zum Abend neiget;
Wie so das Jahr verweilt, / so sind des Sommers Stunden
Und Bilder der Natur / dem Menschen oft verschwunden.

 

Des Geistes Werden…

Des Geistes Werden / ist den Menschen nicht verborgen,
Und wie das Leben ist, / das Menschen sich gefunden,
Es ist des Lebens Tag, / es ist des Lebens Morgen,
Wie Reichtum sind / des Geistes hohe Stunden.

Wie die Natur / sich dazu herrlich findet,
Ist, daß der Mensch / nach solcher Freude schauet,
Wie er dem Tage sich, / dem Leben sich vertrauet,
Wie er mit sich / den Bund des Geistes bindet.

 

Der Herbst (II)

Das Glänzen der Natur / ist höheres Erscheinen,
Wo sich der Tag / mit vielen Freuden endet,
Es ist das Jahr, / das sich mit Pracht vollendet,
Wo Früchte sich / mit frohem Glanz vereinen.

Das Erdenrund ist so geschmückt, / und selten lärmet
Der Schall durchs offne Feld, / die Sonne wärmet
Den Tag des Herbstes mild, / die Felder stehen
Als eine Aussicht weit, / die Lüfte wehen

Die Zweig’ und Äste durch / mit frohem Rauschen
Wenn schon mit Leere sich / die Felder dann vertauschen,
Der ganze Sinn / des hellen Bildes lebet
Als wie ein Bild, / das goldne Pracht umschwebet.

 

Winter

Wenn sich das Laub / auf Ebnen weit verloren,
So fällt das Weiß / herunter auf die Thale,
Doch glänzend ist der Tag / vom hohen Sonnenstrale,
Es glänzt das Fest / den Städten aus den Thoren.

Es ist die Ruhe der Natur, / des Feldes Schweigen
Ist wie des Menschen Geistigkeit, / und höher zeigen
Die Unterschiede sich, / daß sich zu hohem Bilde
Sich zeiget die Natur, / statt mit des Frühlings Milde.

 

Der Winter (II)

Das Feld ist kahl, / auf ferner Höhe glänzet
Der blaue Himmel nur, / und wie die Pfade gehen,
Erscheinet die Natur, / als Einerlei, das Wehen
Ist frisch, / und die Natur / von Helle nur umkränzet.

Der Erde Stund / ist sichtbar von dem Himmel
Den ganzen Tag, / in heller Nacht umgeben,
Wenn hoch erscheint / von Sternen das Gewimmel,
Und geistiger / das weit gedehnte Leben.

 

Der Sommer (III)

Noch ist die Zeit des Jahrs zu sehn, / und die Gefilde
Des Sommers stehn in ihrem Glanz, / in ihrer Milde;
Des Feldes Grün / ist prächtig ausgebreitet,
Allwo der Bach / hinab mit Wellen gleitet.

So zieht der Tag hinaus / durch Berg und Tale,
Mit seiner Unaufhaltsamkeit / und seinem Strahle,
Und Wolken ziehn in Ruh, / in hohen Räumen,
Es scheint das Jahr / mit Herrlichkeit zu säumen.

 

Der Frühling (III)

Wenn neu das Licht / der Erde sich gezeiget,
Von Frühlingsreegen / glänzt das grüne Thal / und munter
Der Blüthen Weiß / am hellen Strom hinunter,
Nachdem ein heitrer Tag / zu Menschen sich geneiget.

Die Sichtbarkeit / gewinnt von hellen / Unterschieden,
Der Frühlingshimmel / weilt mit seinem Frieden,
Daß ungestört der Mensch / des Jahres Reiz betrachtet,
Und auf Vollkommenheit / des Lebens achtet.

 

Aussicht (II)

Der offne Tag / ist Menschen hell mit Bildern,
Wenn sich das Grün / aus ebner Ferne zeiget,
Noch eh des Abends Licht / zur Dämmerung sich neiget,
Und Schimmer sanft / den Klang des Tages mildern.

Oft scheint die Innerheit der Welt / umwölkt, verschlossen,
Des Menschen Sinn / von Zweifeln voll, verdrossen,
Die prächtige Natur / erheitert seine Tage
Und ferne steht / des Zweifels dunkle Frage.

 

Der Sommer (IV)

Im Thale rinnt der Bach, / die Berg’ an hoher Seite,
Sie grünen weit umher / an dieses Thales Breite,
Und Bäume mit dem Laube / stehn gebreitet,
Daß fast verborgen dort / der Bach hinunter gleitet.

So glänzt darob / des schönen Sommers Sonne,
Daß fast zu eilen / scheint des hellen Tages Wonne,
Der Abend mit der Frische / kommt zu Ende,
Und trachtet, wie er das / dem Menschen noch vollende.

 

Der Sommer (V)

Die Tage gehn vorbei / mit sanfter Lüfte Rauschen,
Wenn mit der Wolke sie / der Felder Pracht vertauschen,
Des Tales Ende / trifft der Berge Dämmerungen,
Dort, wo des Stromes Wellen / sich hinabgeschlungen.

Der Wälder Schatten / sind umhergebreitet,
Wo auch der Bach / entfernt hinuntergleitet,
Und sichtbar ist / der Ferne Bild in Stunden,
Wenn sich der Mensch / zu diesem Sinn gefunden.

 

Der Mensch

Wenn aus sich lebt der Mensch / und wenn sein Rest sich zeiget,
So ists, als wenn ein Tag / sich Tagen unterscheidet,
Daß ausgezeichnet sich / der Mensch zum Reste neiget,
Von der Natur getrennt / und unbeneidet.

Als wie allein ist er / im andern weiten Leben,
Wo rings der Frühling grünt, / der Sommer freundlich weilet,
Bis daß das Jahr / im Herbst hinunter eilet,
Und immerdar / die Wolken uns umschweben.

 

Der Winter (III)

Wenn ungesehn / und nun vorüber / sind die Bilder
Der Jahreszeit, / so kommt des Winters Dauer,
Das Feld ist leer, / die Ansicht scheinet milder,
Und Stürme wehn umher / und Regenschauer.

Als wie ein Ruhetag, / so ist des Jahres Ende,
Wie einer Frage Ton, / dass dieser sich vollende,
Alsdann erscheint / des Frühlings neues Werden,
So glänzet die Natur / mit ihrer Pracht auf Erden.

 

Der Winter (IV)

Wenn sich das Jahr geändert, / und der Schimmer
Der prächtigen Natur vorüber, / blühet nimmer
Der Glanz der Jahreszeit, / und schneller eilen
Die Tage dann vorbei, / die langsam auch verweilen.

Der Geist des Lebens / ist verschieden in den Zeiten
Der lebenden Natur, / verschiedne Tage breiten
Das Glänzen aus, / und immerneues Wesen
Erscheint den Menschen recht, / vorzüglich und erlesen.

 

Der Winter (V)

Wenn sich der Tag des Jahrs / hinabgeneiget
Und rings das Feld / mit den Gebirgen schweiget,
So glänzt das Blau des Himmels / an den Tagen,
Die wie Gestirn / in heitrer Höhe ragen.

Der Wechsel und die Pracht / ist minder umgebreitet,
Dort, wo ein Strom / hinab mit Eile gleitet,
Der Ruhe Geist / ist aber in den Stunden
Der prächtigen Natur / mit Tiefigkeit verbunden.

 

Griechenland

Wie Menschen sind, / so ist das Leben prächtig,
Die Menschen sind / der Natur ofters mächtig,
Das prächt’ge Land / ist Menschen nicht verborgen
Mit Reiz erscheint / der Abend und der Morgen.

Die offnen Felder / sind als in der Erndte Tage
Mit Geistigkeit / ist weit umher / die alte Sage,
Und neues Leben / kommt aus Menschheit wieder
So sinkt das Jahr / mit einer Stille nieder.

 

Der Frühling (IV)

Es kommt der neue Tag / aus fernen Höhn herunter,
Der Morgen, der erwacht / ist aus den Dämmerungen,
Er lacht die Menschheit an, / geschmückt und munter,
Von Freuden ist die Menschheit / sanft durchdrungen.

Ein neues Leben / will der Zukunft sich enthüllen,
Mit Blüten scheint, / dem Zeichen froher Tage,
Das große Tal, / die Erde sich zu füllen,
Entfernt dagegen / ist zur Frühlingszeit die Klage.

 

Der Frühling (V)

Der Tag erwacht, / und prächtig ist der Himmel,
Entschwunden ist / von Sternen das Gewimmel,
Der Mensch empfindet sich, / wie er betrachtet,
Der Anbeginn des Jahrs / wird hoch geachtet.

Erhaben sind die Berge, / wo die Ströme glänzen,
Die Blütenbäume sind, / als wie mit Kränzen,
Das junge Jahr beginnt, / als wie mit Festen,
Die Menschen bilden / mit Höchsten sich und Besten.

 

Der Frühling (VI)

Wenn aus der Tiefe / kommt der Frühling in das Leben,
Es wundert sich der Mensch, / und neue Worte streben
Aus Geistigkeit, / die Freude kehret wieder
Und festlich machen sich / Gesang und Lieder.

Das Leben findet sich / aus Harmonie der Zeiten,
Daß immerdar den Sinn / Natur und Geist geleiten,
Und die Vollkommenheit / ist Eines in dem Geiste,
So findet vieles sich, / und aus Natur das meiste.

 

Der Frühling (VII)

Die Sonne glänzt, / es blühen die Gefilde,
Die Tage kommen / blütenreich und milde,
Der Abend blüht hinzu, / und helle Tage gehen
Vom Himmel abwärts, / wo die Tag’ entstehen.

Das Jahr erscheint / mit seinen Zeiten
Wie eine Pracht, / wo Feste sich verbreiten,
Der Menschen Tätigkeit / beginnt mit neuem Ziele,
So sind die Zeichen in der Welt, / der Wunder viele.

 

Der Frühling (VIII)

Die Sonne kehrt / zu neuen Freuden wieder,
Der Tag erscheint mit Strahlen, / wie die Blüthe,
Die Zierde der Natur / erscheint sich dem Gemüte,
Als wie entstanden / sind Gesang und Lieder.

Die neue Welt / ist aus der Tale Grunde,
Und heiter ist / des Frühlings Morgenstunde,
Aus Höhen glänzt der Tag, / des Abends Leben
Ist der Betrachtung auch / des innern Sinns gegeben.

 

Die Aussicht

Wenn in die Ferne / geht der Menschen wohnend Leben,
Wo in die Ferne / sich erglänzt die Zeit der Reben,
Ist auch dabei / des Sommers leer Gefilde,
Der Wald erscheint / mit seinem dunklen Bilde.

Daß die Natur / ergänzt das Bild der Zeiten,
Daß die verweilt, / sie schnell vorübergleiten,
Ist aus Vollkommenheit, / des Himmels Höhe glänzet
Den Menschen dann, / wie Bäume Blüt umkränzet.

The Spring (I)

How sweet it is to see, / when hours are returning
In which does man, cheerful, / look all around in the fields,
When ask the men / how are the others doing,
When build the men / a life that happiness yields.

As heaven is vaulting, / and tearing itself apart,
Also is there joy then / and freedom in yonder plains,
When yearns the heart / a new life again to start,
The birds are singing, / and to sing loud take pains.

The men, who oft / do ask his soul what is up,
They talk about life then, / wherefrom the spoken word springs,
When no worry / their spirit is eating up,
And so stands man, / happy with his belongings.

When shines a house up there, / built as it was in high air,
Also, to man the field / offers more space and the paths
So far do go, / that one, all around, does stare,
And footbridges, well built, / over a streamlet do pass.

 

View (I)

When men are contented, / it’s from their heart it’s coming,
And from their well-being, / yet comes in view on the field
The growing of the trees, / the flowers’ tender blooming,
There still, fruit of harvest / for men does grow and gives yield.

Mountains surround the field, / from high in heaven come down
The break of day and air, / in plains the paths sweetly
Stretch out in yonder fields, / and over water, to town
Are leading men out there / the high small bridges proudly.

Reminiscence also / for men their words do contain,
And their togetherness / for men will stand through the days
Of their whole life, / and be in the town their gain,
Yet, before himself / the question of knowledge man lays.

The view is to him a comfort, / man rejoices still
At his profit, / through days his work he then will
Renew again, / and on his gain looks after
His good prudence, / grateful, / which ages never.

 

The Autumn (I)

The legends, / which from the earth / are receding,
About soul, / which did exist, once, / and again returns,
They turn themselves to men once more, / and we are learning
A lot from Time, / which hastily itself burns.

The images of the past times, / forgotten never
Are by Nature; / as days are getting paler
At height of summer, / autumn returns and falls on earth,
Again, in heaven, / one can find the soul of showers.

In a short time / a lot has been completed,
The peasant, who at his plough / does show himself,
He watches how the year / with joy does complete itself,
Then, in views like these, / man’s day is complete and ended.

The earth’s roundure, / with all its rocks for decor,
Is not as is the cloud, / which lives in the ev’n no more,
It shows itself / with a day that’s made of gold,
And in perfection such / no sorrow takes hold.

 

The Summer (I)

The harvest field appears, / from heights does shimmer
The radiant cloud’s beauty, / while in the distant wide sky
In silent night / the stars in number flicker,
Large is and wide / the jumble of clouds up high.

The paths proceed even further, / human existence,
It shows itself, / out on the seas unfolding,
The sunny day / offers to man’s persistence
A high image, / and golden shines the morning.

With brand new colours / is dressed the garden’s breadth anew,
Man is full of wonder : / his efforts are efficient,
What with virtue he builds, / and all his high achievement,
It is standing with the past times / in beautiful retinue.

 

The Winter (I)

When the white snow / adorns the fields with paleness,
And a high glow / on yonder plains does blink,
Still charms summer afar, / and sweetness
Of spring is nearing oft, / whereas the hours sink.

The apparition is splendid, / the air is purer,
The woods are bright, / there goes no man to wander
On alleys, / which are by far too remote, / silence is making
Solemnity, / while still everything’s laughing.

The spring appears not, / with flowers that shimmer,
To man so pleasurable : / stars a-plenty
Up in the sky are bright, / one watches, gladly,
The sky afar, / which changes almost never.

The rivers are there like plains, / the forms’ fairness,
Few as they are, / better appears, / the sweetness
Of life is enduring, / the size of cities
Appears very clearly / in yonder immensities.

 

Conviction

Just like the day / which bathes men in bright lights
And with the glow / that from the heights does spring,
The hazy forms / appearing at dawn unites,
Is knowledge, which deep down / into the soul is reaching.

 

The Spring (II)

The men forget / what’s in their soul a worry,
The spring is blooming now, / and almost all is pretty,
The field is green / and gloriously is spreading,
There shimmers fair / the brook that down is plunging.

The mountains are standing high / where trees abound,
And glorious is the air / in spaces unbound,
The large valley / is to the world open wide,
And tow’r and house / are leaning on the hillside.

 

The Summer (II)

When, then over, / dissolves the blooming of spring,
So is the summer there, / which ’round the year is coiling.
And as the brook / is gliding down the valley,
So is displayed around / the mountains’ beauty.

That the meadow / with beauty most glorious shines,
Is like the day, / which in the evening declines;
So as the day saunters, / so hours of summer then,
And nature’s images, / are often dissolved for men.

 

The Fate of the Soul…

The fate of the soul / from men is not itself hiding,
And as the life so is, / that men for themselves have found,
Of life it is the day, / of life it is the morning,
As great treasures / the soul’s high hours abound.

As Nature, then, / finds itself shining on all,
It comes that man / such joy is admiring so,
As in the day he trusts, / in life as he trusts also,
As with himself / he binds the bond of the soul.

 

The Autumn (II)

The glitter of nature / appears with higher splendour,
Out where the day / with many joys is ending,
It is the year / that brighly finds full ending,
Out where the fruits / fuse with a joyful glitter.

The sphere of earth is so adorned, / and noises are rare
That sound through open fields, / the sunrays warm there
The autumn’s day mildly, / and lays the meadow
Like a deployed vision, / the breezes do blow

Through branches and through boughs / with joyful a din
When into void to change / the fields already begin,
The clear picture’s / entire meaning lives bright
Like a picture / surrounded by golden light

 

Winter

When the foliage / in faraway plains is down,
Then does the white / descend upon the valley,
But still, with high sunrays, / the day is shining brightly,
And shines the feast / across the gates of the town.

It is the time of nature’s rest, / in fields is silence
Like man’s spirituality, / with higher brilliance
The diff’rences are shown, / so that, in a high likeness
Does Nature show itself, / instead of with spring’s sweetness.

 

The Winter (II)

The field is bare, / on heights afar is shining
Just the blue sky so pure, / and as away the lanes go,
There does appear Nature, / it’s unity, / the winds blow,
Are cool, / and on Nature, / pure light is the sole crowning.

The earth’s hour / is visible from the sky
Throughout the day, / in the night’s light it is dyed
When does appear / the jumble of stars up high,
And has more soul / the life that is spread so wide.

 

The Summer (III)

Again, one sees the year’s season, / and there, in brightness,
The countryside of summer lies, / in all its sweetness;
The green of fields / beautifully is spreading,
Where the streamlet / downward with waves is gliding.

So does the day pass by / through valleys and heights,
With its inexorable course / and its radiant lights,
And clouds pass by in peace, / in spaces sublime,
It seems the year / with splendour is biding time.

 

The Spring (III)

When shines on earth / a light of a brand new kind,
From showers of spring / glows the green valley / and gay looks
The flowers’ white / down there where run the clear brooks,
After a serene day / descended on all mankind.

The visible / is gaining a lot / from clear contrasts,
The sky of the spring / lingers with peace that lasts,
So man, free of worry, / watches the charm of the year,
And of this perfect life / is taking good care.

 

View (II)

The open day / to men with pictures is bright
When greenery / in yonder plains is showing,
Before the evening glow / at time of dusk is bowing,
And the day’s noise / is softened by a sweet light.

Oft seems the inside of the world / all clouded and closed,
The soul of man / replete with doubt and deposed,
The beautiful nature / is making brighther his day,
And, dark question, / the doubt remains far away.

 

The Summer (IV)

The brook runs in the vale, / the mountains on its high side
Are greening all around / above this vale spreading wide,
And trees, with all their foliage, / so wide spread too,
That almost hidden there, / the brook glides down out of view.

So shines on this / the beautiful summer sun,
That almost appears / the joy of the clear day to run,
The evening with the coolness / to end comes then,
And strives, as still wanting / to end in glory for men.

 

The Summer (V)

The days are passing by / with winds that sweetly murmur,
When they exchange with clouds / the glory of fields yonder,
The end of the vale / meets the mountains’ falling twilight,
Out where the waves of the stream / down do plunge out of sight.

The forests’ shadows / are all around spread wide,
Where brooks also, / far in the distance down glide,
And one can see / the far picture in hours
When man his self / thanks to that Sense discovers.

 

Man

When from himself lives man, / and when the rest of him shows,
It is like when a day, / forsaking the days, is gone,
That only to the rest / that man continually bows,
From nature then estranged / and envied by none.

As all alone is he / in life so wide and other,
Where all around spring greens, / and summer friendly abides,
Until the year / in autumn with haste down glides,
And evermore / the clouds around us hover.

 

The Winter (III)

When out of sight / and now all faded / are the pictures
The year’s time showed, / so comes the winter lasting,
The field is bare, / the view more mildly shimmers,
And gales blow all around / and rain is falling.

As like a day of rest, / so is the year at its end,
Which like a plea does sound, / that asks for a wholesome end,
As then, of spring, / does shimmer the new future,
So is shining on earth / with all its splendour Nature.

 

The Winter (IV)

When changed again is the year, / and the shimmers
The splendid nature gave off are past, / no more flowers
The glow of the year’s time, / and faster hurry
The days then to depart, / which yet do slowly tarry.

The spirit of life / is there in different ways showing
Through living nature’s times, / quite different days are speading
Their glow around, / and ever new existence
Appears to men so right, / so perfect an excellence.

 

The Winter (V)

When fast is declining / the day of the year
And hush the fields / along with mountains out there,
Still does the blue of the sky / upon days shine,
That like the stars / do linger in heigths divine.

The change and the beauty / are not outspread so widely,
There, where a stream / is gliding down hastily,
The soul of peace / in hours that do belong
To beautiful Nature / is yet with deepness bound strong.

 

Greece

As the men are, / so is the life beautiful,
The men oft are / of Nature masters in full,
The beauteous land / is not from the men hiding,
With charm appear / the evening and the morning.

The fields wide open / as in the harvest day unfold,
With much spirit / is spread around / the legend of old,
And then, a new life / again comes from mankind,
So sinks the year / which peacefully has declined.

 

The Spring (IV)

It comes, the bright new day, / from heights afar descending,
The morning which wakes up / has risen from the darkness,
It smiles at all mankind, / adorned and cheering,
In joys is bathing mankind, / and in sweetness.

New life desires / to future times to be revealed,
With flowers seem, / as sign of a happy day,
The large valley, / the earth itself to be filled,
Afar, in constrast, / at time of spring do the tears stay.

 

The Spring (V)

The day wakes up, / and beautiful is the sky,
All vanished is / the jumble of stars up high,
The men their true selves find, / as this they do see,
The year’s fresh beginning / is valued highly.

Majestic are the mountains, / where glowing streams flow down,
The blossoming trees are, / as if with a crown,
The young new year begins, / as if with a fest,
The men are building / with what is highest and best.

 

The Spring (VI)

When is, from the depths, / emerging into life the spring
Do men perplex themselves, / and brand new words are striving
From their spirit, / joy is returning again
And festive make themselves / their song and refrain.

Their life so finds itself / in harmonies of seasons,
That are Nature, Spirit, / ever for Sense companions,
And then is perfection / Oneness inside the Spirit,
So much there finds itself, / and Nature gives most of it.

 

The Spring (VII)

The sun shines bright / and blossoms the countryside,
The days are coming, / in blossoms rich, and mild,
The evening blossoms too, / and clear are the days falling
From heavens downward, / where days are now rising.

The year appears / with all its seasons
As a splendour, / where feast is spread and beckons,
The men, with a new goal, / are back in activity,
So are the signs out in the word, / the wonders many.

 

The Spring (VIII)

The sun returns / to look for new joys again,
The day reappears with rays, / as flowers do,
The garment of nature / appears to the heart anew,
As resurrected / is song and is refrain.

The brand new world / from the vale’s depths is rising,
And is serene / the morning hour of spring
From heights does shine the day, / the life of even
Is also to the eye / of inner spirit given.

 

The View

When in the distance / man’s life goes sedentarily,
Where in the distance / shines the season of vines brightly,
Is also there / the bare landscape of summer,
The woods appear, / their image stern and somber.

That does Nature / the season’s image enshrine,
That she lingers, / while fast they glide to decline,
Is out of perfection, / the height of the sky shines down
On mankind then, / as flowers the trees there crown.

©2017 Claude Neuman - Traduction de poésies Allemandes et Anglaises

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